Unsere Bildungsziele

Der Bayerische Bildungs- und Erziehungsplan betont die Bedeutung des frühen Lernens für Kinder und hebt die Wichtigkeit der Kindertageseinrichtung als Lernstätte hervor. Die Position des Kindes soll gestärkt werden, seine Erziehung und Bildung sich am Entwicklungsstand des einzelnen Kindes orientieren. Lernen bedeutet immer "ganzheitliches" Lernen - mit allen Sinnen, geistigen und körperlichen Fähigkeiten.

 

 

Ernährung

Wir üben eine gute Esskultur:

  • Wir bleiben sitzen,
  • spielen nicht mit dem Essen
  • pflegen Tischgespräche
  • und Tischmanieren.
  • Erleben die Selbstverständlichkeit, vor und nach dem Essen die Hände zu waschen.
  • Üben lebenspraktische Fähigkeiten ein (Flaschen und Dosen öffnen, Brot auspacken,  Obst abschälen usw.)

Wir schätzen den Wert unserer Nahrungsmittel, lernen teilen.

Das Kind lernt, selbstbestimmt Verantwortung für sein eigenes Wohlergehen, seinen Körper und seine Gesundheit zu übernehmen. Es erwirbt das entsprechende Wissen für ein gesundheitsbewusstes Leben und lernt gesundheitsförderndes Verhalten.

Einige unserer Bildungsziele:

  • Esskultur und Tischmanieren entwickeln
  • Wissen über gesunde Ernährung aneignen
  • Grundverständnis über die Bedeutung  von Hygiene und Körperpflege
  • Bedeutung von Ruhe und Schlaf erfahren
  • Grundverständnis für einfache körperliche Zusammenhänge erwerben
  • Mögliche Gefahrenquellen erkennen und einschätzen lernen
  • Grundverständnis darüber erlangen, dass bestimmte Handlungen mit Konsequenzen für die Gesundheit verbunden sind.

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Sprache

Sprachkompetenz ist eine Schlüsselqualifikation und wesentliche Voraussetzung für schulischen und beruflichen Erfolg, für die Teilhabe am gesellschaftlichen und kulturellen Leben.

Kinder lernen:

  • aktives zuhören,
  • Gedanken und Gefühle differenziert mitzuteilen,
  • Freude am Dialog und Erzählen,
  • Spaß am spielerischen Umgang mit der Sprache,
  • Freude und Interesse an Laut und Wortspielen,
  • Reimen und Gedichten,
  • phonologisches Bewusstsein entwickeln
  • neue Begriffe verstehen und anwenden,
  • Texte verstehen,
  • Geschichten zusammenhängend zu erzählen,
  • sie entwickeln ein Interesse an Büchern und Buchkultur,
  • Interesse am Schreiben und Schriftkultur

Wir fördern die sprachliche Kompetenz der Kinder durch:

  • Gespräche
  • Geschichten
  • Bilderbücher
  • Märchen
  • Rollenspiele
  • Fingerspiele
  • Reime und Gedichte
  • Lautmalereien,
  • Nonsenswörter
  • Wort- und Silbenspiele
  • Zungenbrecher
  • Zaubersprüche
  • Witze
  • Sprichwörter
  • Bildungseinheiten aus dem rhythmisch-musikalischen Bildungsbereich.

Die Kinder erwerben sprachliche Fähigkeiten nicht isoliert, sondern im Zusammenhang von Kommunikation und sinnvollen Handlungen und Themen, die sie interessieren.

Das Gespräch ist die wichtigste und elementarste Form der Sprachförderung für alle Altersgruppen! Kinder lernen im täglichen Miteinander:

  • Andersartigkeit und Anderssein zu achten
  • Solidarität innerhalb der Gruppe zu empfinden
  • Verantwortung gegenüber Mitmenschen zu entwickeln
  • Verantwortung für das eigene Handeln zu übernehmen
  • Demokratie innerhalb der Gruppe
  • Bedeutung von Werten für unsere Gemeinschaft

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Bewegungserziehung

Kinder haben einen natürlichen Drang und Freude daran, sich zu bewegen.

Für sie ist Bewegung ein wichtiges Mittel, Wissen über ihre Umwelt zu erwerben, ihre Umwelt zu „begreifen“ auf ihre Umwelt einzuwirken, Kenntnisse über sich selbst und ihren Körper zu erwerben und ihre Fähigkeiten kennen zu lernen.

Bewegung ist für die Gesundheit und das Wohlbefinden des Kindes unerlässlich!

Bewegungserfahrungen sind entscheidend für die Entwicklung der Wahrnehmung,
sowie für die geistige und soziale Entwicklung der Kinder.

Vor allem in der freien Natur können Kinder ihren Bewegungsdrang ausleben.
Unser Garten bietet dazu vielfältige Möglichkeiten. Unsere Bildungsziele im Bereich Bewegungserziehung:

Wir fördern:

  • Grob- und Feinmotorik    
  • Ausdauer
  • Kraft
  • Schnelligkeit
  • Bewegungskoordination
  • Reaktionsfähigkeit
  • Raumorientierung
  • Rhythmus
  • Gleichgewicht
  • Ausdauer
  • Eigene körperliche Grenzen kennen lernen - und erweitern
  • Körpergefühl - und bewusstsein entwickeln
  • Selbstwertgefühl durch Bewegungssicherheit steigern

Wir möchten:

  • Freude am Zusammenspiel in einer Gruppe entwickeln
  • Teamgeist und Kooperation durch gemeinsame Bewegungsaufgaben ausbauen.
  • Rücksichtnahme und Verantwortungsbereitschaft üben.
  • den Zusammenhang zwischen Bewegung – Ernährung und  Gesundheit verstehen lernen.

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Naturwissenschaft und Technik

Unsere Kinder wachsen in einer hoch technisierten Wissensgesellschaft auf. Naturwissenschaft und Technik prägen unser tägliches Leben. Sie haben großen Einfluss auf unsere gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung.

Wir nutzen das natürliche Interesse der Kinder am Experimentieren und Beobachten, um ihnen die Welt durchschaubar zu machen.

Lange vor Schuleintritt verfügen die Kinder über differenzierte Denkstrukturen, die es ihnen ermöglichen, naturwissenschaftliche Zusammenhänge zu verstehen.

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Natur und Umwelt

Wir möchten, dass die Kinder ihre Umwelt mit allen Sinnen erfahren und sie als unersetzlich und verletzbar wahrnehmen.

Wir möchten die Kinder dazu führen, Umwelt-bewusstsein zu entwickeln und Verantwortung für ihre Umwelt zu übernehmen.

  • Wir beobachten Naturvorgänge Leben im Garten im Wechsel der Jahreszeiten Pflanzen und Säen
  • Wir spielen und gestalten mit Naturmaterialien, so entwickeln wir Respekt vor dem Wunder der Schöpfung und eine Wertehaltung gegenüber der Natur.
  • Indem wir experimentieren, werden uns Naturvorgänge durchschaubar.

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Kreativität

Unter Kreativität verstehen wir die schöpferische Fähigkeit des Menschen. Wichtig erscheint uns, die Flexibilität und Kombinationsfähigkeit unserer Kinder zu fördern.

Wir helfen den Kindern, ihre Gefühle sprachlich und bildnerisch auszudrücken.

Wir unterstützen sie, Konflikt- und Problemlösungen zu finden.

Wir regen sie an, mit Farben, Formen, Spielmaterialien und Werkzeugen,
Klängen, Geräuschen und Bewegungen zu experimentieren.

Dies geschieht in einem ständigen Prozess des Erfahrens und Entwickelns:
In Projekten werden verschiedene Themen bearbeiten, z. B. Kulissen gemalt, mit Ton und Knetmaterialien gearbeitet, Plakate gestaltet, verschiedene Materialien verarbeitet, Geschichten erfunden und nachgespielt u. v. m.
Bei all diesem Tun soll nicht das fertige Produkt im Vordergrund stehen, sondern das selbständige Tun des Kindes.

Der Weg ist das Ziel!

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Religiöse Erziehung

Kinder erfragen unvoreingenommen die Welt. Sie stehen ihr staunend gegenüber. Sie stellen Grundfragen nach dem Anfang und dem Ende, dem Sinn und Wert ihrer selbst, dem Leben nach dem Tod.

Sie sind darauf angewiesen, vertrauensbildende Grunderfahrungen zu machen, welche ein Leben lang tragen.

Die religiöse Erziehung in unserer Kita, welche alle Bereiche unserer Konzeption durchzieht, ist geprägt von der katholischen Glaubensauffassung, Angehörigen anderer Religionen begegnen wir offen und mit Respekt.

Das tägliche Gebet ist fester Bestandteil in unserem Tagesablauf.
Geschichten aus dem Alten und Neuen Testament, Heiligenerzählungen, religiöse Feste und Feiern bestimmen den Jahreskreis. Gleichzeitig regen die Erzählungen unsere Kinder an, sich eigene Gedanken über Gott und ihr Leben zu machen. Das Gespräch über Fragen der Kinder gehört ebenso zur religiösen Erziehung.

Eine gute Zusammenarbeit mit den Eltern ist erforderlich. Wir weisen bereits bei der Anmeldung andersgläubig Eltern darauf hin, dass es in einer katholischen Einrichtung nicht möglich ist, ihre Kinder in ihrer religiösen Tradition zu beheimaten. Da zu unserem Glauben aber grundlegende Offenheit gehört, sind alle Kinder eingeladen, ihre religiösen Vorstellungen und Erfahrungen einzubringen und das Zusammenleben so zu bereichern.

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Rhythmus und Musik

Die rhythmisch-musikalische Erziehung entspricht einer ganzheitlichen Förderung der Kinder. Mit dem ganzen Körper erlebte Erfahrungen bilden  den Grundstein für jegliches Lernen.

  • Rhythmus und Musik,
  • kreativer Einsatz verschiedener Materialien,
  • Einsatz der Orff-Instrumente
  • Sprechrhythmus - Reime
  • Aufgaben zur Förderung der Grob- und Feinmotorik

Durch sinnvollen Einsatz dieser Elemente lassen wir Situationen entstehen, die Lernprozesse in Gang bringen. Dadurch versuchen wir Sinne, Wahrnehmungsdifferenzierung und Körpererfahrung der Kinder zu sensibilisieren, ihre kreativen Fähigkeiten zu entwickeln und ihr Sozialverhalten zu fördern.

Beispiele:

  • Liedeinführungen
  • Tänze
  • Übungen zur Raumerfahrung
  • Farben- und Größenwahrnehmung

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Persönlichkeitsentwicklung

Die Kita trägt im hohen Maße dazu bei, dass sich die Kinder für wertvoll halten, mit sich selbst zufrieden sind, sich selbst einschätzen können, sich etwas zutrauen, sich selbst wahrnehmen.

  • Selbstwertgefühl
  • Selbstvertrauen
  • Selbstkonzept
  • Selbstwirksamkeit


Auszug aus unseren Bildungszielen:

Die Kinder lernen Eigenschaften verschiedener Stoffe kennen:

  • Feste Körper, Flüssigkeiten, Gase


Sie lernen Energieformen kennen:

  • mechanische und magnetische Energie, -
  • Wärmeenergie


Sie orientieren sich in Zeit und Raum:

  • Raumerfahrungen,
  • Uhr, Kalender und Himmelsrichtungen.


Erfahrungen mit Maßeinheiten werden gemacht:

  • Größen- und Längenmessungen,
  • Gewicht
  • Temperatur und Zeitmessungen.


Vorgänge in der Natur nehmen wir bewusst wahr:

  • Licht und Schatten, Sonnenstand,
  • Wetterbeobachtungen,
  • Veränderungen der Natur im Jahreskreis

Experimente machen naturwissenschaftliche Vorgänge bewusst.

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Sozialerziehung

In unserer Kita haben die Kinder Gelegenheit, Beziehungen aufzubauen, die durch Sympathie und gegenseitigen Respekt gekennzeichnet sind. Wir unterstützen die Kinder dabei, indem wir ihnen offen und wertschätzend begegnen, neuen Gruppenmitgliedern bei der Kontaktaufnahme helfen, mit den Kindern über soziales Verhalten sprechen, in Konfliktsituation Hilfestellung bieten. Die breite Altersmischung bietet den Kindern Gelegenheit, vielfältige Rollen zu übernehmen.

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Kommunikationsfähigkeit

Kinder lernen, sich angemessen auszudrücken  andere ausreden zu lassen - zuhören - beim Unklarheiten nachzufragen

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Kooperationsfähigkeit

Kinder lernen in gemeinsamen Projekten und Aktivitäten zusammen zu planen - zu entwickeln und zu agieren.

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Konfliktbewältigung

Kinder lernen Gefühle auszudrücken - Kompromisse einzugehen – Konflikte sprachlich zu lösen.

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